-+- KUNST -+-

- Kunst Galerie -

-+- KUNST -+-

Buy Fine Art

Emil Zschimmer (* 14. September 1842 in Großwig; † 23. Januar 1917 in Bad Schmiedeberg) war ein deutscher Maler und Kunstpädagoge.


Leben

Er wurde als Sohn des Rittergutsbesitzers Johann August Zschimmer und dessen Ehefrau Auguste Henriette geb. Baentsch geboren. Nach der Grundschule besuchte Zschimmer von 1853 bis 1859 die Waisenhaus-Realschule in Halle. Danach lernte er bis 1863 Musterzeichner in einer Kattunfabrik in Eilenburg. Sich weiter bildend nahm Zschimmer danach ein Studium bis 1872 an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Arthur von Ramberg, Ferdinand Pauwels und Alexander Michelis auf. Seine Studien wurden durch den Einzug zum Militärdienst bei den 4. Jägern in Sangerhausen und durch die Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg 1870 - 71 zeitweise unterbrochen. Ein erster beachtlicher künstlerischer Erfolg gelang Zschimmer 1872, als sein Bild "Im Hochwalde" auf einer Ausstellung an der Akademischen Kunstausstellung Berlin prämiert wurde. 1875 erhielt Zschimmer eine Anstellung als Lehrer an der Zeichenschule Weimar. Von 1882 bis 1891 wirkte er als Lehrer für Freihandzeichnen an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar. Daneben war er während dieser Jahre als Lehrer am Königlichen Gymnasium in Erfurt tätig. Im Jahre 1890 wurde Zschimmer durch Großherzog Karl Alexander (Sachsen-Weimar-Eisenach) der Titel Professor verliehen. Ökonomisch von zu Hause her abgesichert, gab Zschimmer im Folgejahr alle seine Lehrämter auf und zog sich nach Bad Schmiedeberg in seine neu erbaute Villa zurück. Hier entstanden in der Folge hunderte Ansichten der Dübener Heide, die sich heute zumeist in Privatbesitz, aber auch in Museen befinden. Neben der Malerei betätigte er sich gelegentlich auch als Schnitzer. Zschimmers beide Söhne fielen im Ersten Weltkrieg, so dass er bei seinem Tod nur seiner Frau Cäcilie hinterließ. Zu seinen Lebzeiten war er "der" Maler der Dübener Heide; auch heute noch werden seine Bilder, stetig im Wert steigend, gehandelt. Beerdigt wurde Zschimmer auf dem Friedhof in Bad Schmiedeberg, wo sein Grab noch immer gepflegt wirdf. Ihm zu Ehren trägt seit 1990 eine Straße in Bad Schmiedeberg seinen Namen.
Literatur

Hans-Joachim Böttcher: "Zschimmer, Emil", in: Bedeutende historische Persönlichkeiten der Dübener Heide, AMF - Nr. 237, 2012, S. 111 - 112.

Künstler

A - B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M -
N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z

Paintings, List

Zeichnungen, Gemälde

Von Wikipedia, Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben

Index

Hellenica World